Verein Zigeunerkulturwoche Zürich

Der Verein organisiert die jeweils im Sommer stattfindenden Zigeunerkulturtage in Zürich und die dazugehörenden Aktivitäten, wie z.B. die Schulklassenführungen. Diese Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft fahrendes Zigeuner-Kultur-Zentrum realisiert.

Die Kultur und Lebensweise der Jenischen, der Roma und der Sinti wird an diesem grossen traditionell-urbanen Festival erlebbar gemacht dank einem vielfältigen Programm, Podiumsgesprächen und persönlichen Begegnungen auf dem temporären Durchgangsplatz der Fahrenden.

Genossenschaft fahrendes Zigeuner-Kultur-Zentrum
Die Genossenschaft wurde 1985 von Jenischen gegründet. Aktuell ist Popi Alfred Werro der Präsident und Maria Mehr die Ehren-Präsidentin der Genossenschaft, beide sind Jenische. Die Organisation macht sich stark sowohl für die Lebensweise der Fahrenden als auch für die Anerkennung von Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz. Sie ist auf verschiedenen Plätzen in der Schweiz unterwegs, lädt Schulklassen ein und pflegt traditionelles Handwerk wie Scherenschleifen, Korben, Stuhlflechten, Schirmflicken, Hausieren oder Kartenlegen und organisiert Kulturtage.

Kontakt via E-Mail an zkulturw(AT)gmx.ch

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Hinweise zu den Wörtern "Zigeuner" und "Fahrende" etc.
Es ist sehr schwierig eine einfache, nicht-rassistische und nicht-aussschliessende Bezeichnung für diese verschiedenen Völkergruppen zu benützen. Die mitorganisierenden Jenischen und auch manche Roma und Sinti verwenden den Begriff "Zigeuner" durchaus mit Stolz und positivem Selbstverständnis.

Diese Diskussion wird zusätzlich erschwert, wenn von Fahrenden und Sesshaften gesprochen wird, weil die Mehrheit der Roma und Jenischen sesshaft ist und - gleichzeitig - die Nicht-Zigeuner als "Sesshafte" bezeichnet werden. Trotzdem spielt das "Fahren", (eine traditionelle, aber auch heute noch praktizierte mobile Lebensweise), immer noch eine wichtige Rolle im Selbstverständnis.